Kloster Oesede - Grundschule

Kloster Oesede – Graf-Ludolf-Schule

14. September 2022

Gute Nachrichten für den Grundschulstandort Kloster Oesede

Der Antrag der CDU, ein Gutachten in Auftrag zu geben, ist mit breiter Mehrheit im Rat unterstützt worden. In der letzten Sitzung vor der Sommerpause (14.7.2022) stimmten die Vertreter der CDU, der Grünen/Linken und der GfG dem Antrag der CDU gemeinsam zu. Auch an dieser Stelle möchten wir uns für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Rat und darüber hinaus bedanken.

Warum verzögert sich die Dorfentwicklung in Kloster Oesede denn nun durch das Gutachten? Die Dorfentwicklung in Kloster Oesede verzögert sich durch das Gutachten nicht. Vor Sommer 2023 kann die Hauptschule nicht aus dem Gebäude ausziehen und bis zu diesem Zeitpunkt soll entschieden sein, was mit der Schule passiert. Dazu ist es wichtig zu wissen, was uns die Variante Neubau am Klostergebäude gegenüber der Sanierung am Standort Waldbühne mehr kostet. Hier sprechen wir von mehreren Millionen Gesamtkosten im deutlich zweistelligen Bereich.

Warum ist ein neues Gutachten notwendig? Weil es um eine Entscheidung geht, die eine zweistellige Millionensumme beinhaltet. Unserer Meinung nach muss für solch eine Entscheidung eine solide Basis geschaffen werden. Die bisherigen Gutachten haben mehr Fragen aufgeworfen als sie beantwortet haben. Bisher wurden die Kosten für einen Neubau lediglich grob geschätzt. Grundlage war der Neubau Michaelisschule. Dieser ist aber aus unserer Sicht als Basis nur bedingt geeignet. Dem gegenüber stehen die Renovierungskosten für das jetzige Hauptschulgebäude an der Waldbühne. Auch hier liegen keine aufgeschlüsselten Zahlen vor, die uns für eine fundierte Entscheidung ausreichen. Um eine Entscheidung treffen zu können, sollten aus unserer Sicht Millionenbeträge nicht nur grob geschätzt werden. Allein das Projekt Rehlberg, welches noch immer nicht abgeschlossen ist, mahnt zur Vorsicht und zum planvollen Vorgehen.

Welche Fragen sollen denn beantwortet werden? Im Fachausschuss am 16.6.2022 hat die Verwaltung diese Informationen den anwesenden Eltern, der Schulleitung der Graf-Ludolf-Schule und den Vertretern der Fachausschüsse III und IV vorgestellt. Insbesondere die Seite 18 mit dem „Fazit und Empfehlungen“ erregte eine gewisse Aufmerksamkeit bei den oben erwähnten Parteien. Dort heißt es, dass nach Rücksprache mit der Denkmalschutzbehörde folgende Punkte zu beachten sind: Archäologische Begleitung notwendig, nähere denkmalpflegerische Untersuchungen der Bausubstanz notwendig, unabhängige Gebäudestellungen stoßen auf erhebliche Bedenken, großer Abstand zwischen Neubau und Klostergebäude muss eingehalten werden, hohe Gestaltungsqualität der Fassaden des Neubaus um das Ensemble „Kostergelände“ nicht zu stören. Die Alternative ist eine recht simple Renovierung einer bestehenden Schule im Ortskern in ausreichender Größe. Zudem fehlt in den bisherigen Planungen eine Mensa. Das Gutachten kommt zu dem Fazit, dass die Planungen, ohne Mensa, auf dem Grundstück rein flächenbezogen machbar ist. Alle anderen Fragen wurden bisher nicht beantwortet. So sind die Machbarkeit und die genauen Kosten noch nicht geklärt.

Wie steht die CDU denn zur Nahversorgung, wenn das Grundstück in der Ortsmitte kein Supermarkt werden kann? Wir stehen für die Nahversorgung. Allerdings kommt es dann ebenfalls zu einem hohen Verkehrsaufkommen und zu Lieferverkehr zwischen 5 Uhr und 7 Uhr mitten in der Siedlung. Hier möchten wir zumindest einmal mit den Anwohnern sprechen, ob sie sich einen Supermarkt in der Siedlung mit Öffnungszeiten bis 21 Uhr abends und dann wohl auch am Samstag vorstellen können. Das bedeutet einen großen Einschnitt in das Leben der Anwohner und Grundstücksbesitzer und wird sicherlich zum Teil auch mit Wertminderung einhergehen. Das wollen wir nicht ohne die Anwohner entscheiden. 

Sprechen Sie uns gerne an.

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