Ein Stück BER in Kloster Oesede

22. Juni 2021


Die Brücke am Friedhof ist
scheinbar wegen ein paar fehlender Latten am Geländer gesperrt worden. Tatsächlich ist laut Auskunft der Stadtverwaltung noch mehr kaputt, so dass die Standsicherheit nicht gegeben ist.

Die Brücke über die Düte ist eine wichtige und unverzichtbare Verbindungsstrecke in Kloster Oesede, um das Naherholungsgebiet beim Mühlenteich zu erreichen. Außerdem ist sie Teil der Wanderwege, mit denen für Kloster Oesedegeworben wird, z. B. dem Terra Trail Musenberg.

 

Laut Stadtverwaltung und Willen des von der SPD geführten Fachausschusses 4 „Bauen und Umwelt“ ist die Brücke abgängig und neu aufzubauen. Was das bedeutet, dürfte uns allen klar sein: Sanierungskonzept, Ausschreibung durch Architekten, Vergabeverfahren, Auswahlkommission und Auswahlverfahren, Bauüberwachung und dergleichen. Wenn das so lange dauert, wie bei den beiden Aussichtstürmen auf dem Dörenberg und dem Lammersbrink, dann sind wir 2 Jahre und 9 Monate weiter. So lange können und wollen wir in Kloster Oesede nicht warten!

 

Wegen der Sperrung müssen lange Umwege von etwa einem Kilometer in Kauf genommen werden, die gerade für die Älteren in unserem Stadtteil nicht zumutbar sind. „Am Friedhof darf nicht Ende sein“ sagen Sandra Wallenhorst und Carsten Krieger von der CDU-Ortsgruppe Kloster Oesede und fügen hinzu: „mit der Erreichbarkeit des Naherholungsgebietes“. Dieser scheinbare Nebenweg sei auch ein gern genutzter Teil einer möglichen Fahrradwegeverbindung auf dem historischen Kirchweg zwischen Oesede und Kloster Oesede.

 

Die Mitglieder der CDUOrtsgruppe Kloster Oesede erwarten von der Stadt Georgsmarienhütte, dass die Brückenreparatur mit Nachdruck vorangetrieben wird. Sie fordern eine zeitnahe, praktikable und unbürokratische Lösung, z. B. durch freihändige Vergabe an ein lokales Handwerksunternehmen, damit die Brücke schnell wieder in Betrieb genommen werden kann.

Mike Flaßpöhler                   Dr. Clemens Haskamp